Im Fokus handverlesen: Candyland

In unserer zweiten Ausgabe von „Im Fokus handverlesen“ nehmen wir uns das Erstlings-Printwerk von Kai-Hendrik Schröder vor, das ihr kennen lernen solltet. Candyland heißt es und wartet mit einer für uns ebenso überraschenden wie humorvollen Entstehungs-Geschichte auf.

Kai-Hendrik kennt ihr garantiert von seiner omnipräsenten Instagram-Präsenz und Veröffentlichungen in allen namhaften Indie-Magazinen wie c-heads, Off the rails magazine, Yume Magazine um nur ein paar zu nennen. In seinen Bildern mischt er natürliche Bildästhetik mit schönen Frauen und viel nackter Haut.

Jetzt hat der erst 22-jährige wie gesagt sein fotografisches Schaffen endlich auch einmal als gedrucktes Leckerbissen herausgebracht. Im handlichen A5-Format auf 180 Seiten nimmt er uns mit auf eine Reise durch die letzten 1 1/2 Jahre. Die natürliche und analoge Anmutung der Bilder machen dieses Buch zu dem was es ist: Eine tolle Sammlung weiblicher Sinnlichkeit, deren natürliche Schönheit perfekt eingefangen ist.

Das Layout sorgt für eine gelungene Abwechslung, auch wenn es noch einen Tick mehr Frechheit vertragen könnte. Dass die Druckqualität nicht mit den Arbeiten mithält ist allerdings schade: Das schöne Korn der Bilder entwickelt sich zu einem wolkigen Etwas, die Farbdynamik fehlt in den Tiefen und der Glanz des Papiers wirkt schnell speckig. Für Band zwei wünschen wir uns hier ein größeres Format und ein charakteristischeres Papier. Die Haptik wird den Bildern einfach nicht gerecht, die haben besseres verdient!

Worüber wir uns aber beide sehr gefreut haben war das stilvolle Packaging in schwarzem Seidenpapier und natürlich die leckere Überraschung. Drei beiliegende Postkarten und Sticker runden das tolle Gesamtpaket gelungen ab.

Trotz aller Kritik sollte Candyland in keinem Regal eines ambitionierten Fotografen fehlen, nicht zuletzt um die Liebe zum analogen, gedruckten Bild zu zelebrieren und einen talentierten Kollegen zu würdigen.

In unserer Einleitung haben wir es angeteasert, aber warum heißt das Ding nun eigentlich „Candyland“? Die Lösung findet ihr im Vorwort des Buchs, von dem noch einige Exemplare auf Kais Shop zu haben sind.

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Von Martin Knorr

Martin Knorr

Moin moin, Martin mein Name, begeistern meine Mission. Ich bin leidenschaftlicher Momente-Festhalter und immer auf der Suche nach dem Schönen. Meist bin ich nach innen lauter als nach außen und platze vor Ideen. Ich bin gleichzeitig perfektionistisch und blühe auf im Chaos. Ich bin ein Teilzeit-Scherzkeks – mit rumgetränkter Schokolade. Ich glaube an das Gute im Menschen und bin deshalb Down to Mars.

Und Dennis Pütz

Dennis Pütz

Hallo! Ich bin Dennis. Designer und Hobbyfotograf aus Aachen. Immer auf der Suche nach neuen Inspirationen und Künstlern. Leicht tollpatschig und nicht immer ganz ernst. Immer heiß auf neues. Deshalb bin ich Down to Mars.

Ein Kommentar

  1. Stark! Gerade erst per Zufall entdeckt. Vielen Dank, Boys! <3

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