Music Monday: Alex Vargas (KW #9)

Der Music Monday von Down to Mars ist zurück – ein bissi anders allerdings. Jeden Montag nehmen wir uns einen Künstler vor, den ihr im besten Fall noch nicht kennt und im allerbesten Fall sogar instant liebt.

Am 22. Januar 2016 erschien die „Giving up the Ghost“-EP von Singer/Songwriter Alex Vargas. Diese noch dezent nach Presswerk duftende Platte und die kürzliche Stippvisite bei Distiller Music sind Anlass genug, den jungen Mann mit der fancy Friese mal genauer unter die Lupe nehmen.

Mit zarten 17 zog es das Stimmwunder aus seinem Heimatland Dänemark in die stets bebende Musikmetropole London. Dort mitbegründete er die Band Vagabond, sackte den ersten Plattendeal ein und veröffentlichte sein Debüt-Album. Platz 27 in den Charts. Mehrere ausverkaufte Touren. Gigs unter anderem auf dem weltberühmten Festival Glastonbury. Kein schlechter Start.

Von den Ergebnissen einer oberflächlicher YouTube-Recherche darf man sich nicht täuschen lassen: Der 28-jährige ist deutlich mehr als nur der Mann für clevere Cover. Viel mehr ist er ein begnadeter Songwriter, der mit seinem beeindruckenden Gespür für Tempo, Tonalität und Timbre der Inbegriff eines kompletten Musikers ist. Das Original-Stück „Solid Ground“ dürfte dafür Beweis genug sein. Großes Kino. Also musikalisch.

Die Scheibe „Giving up the Ghost“ gibt es überall zu kaufenstreamen und lieben.

Von Oliver Stöber

Oliver Stöber

Oliver, der Name. Für euch gerne nur Oli. Technischer Redakteur mit einer ausgeprägten Schwäche für dopen Deutschrap und schmusigen Singer/Songwriter-Kram. Ehemals Redakteur bei MeinRap.de und Dressed Like Maschines, jetzt Frontmann von DiagnoseDope.de. Open minded allem und jedem gegenüber und deshalb Down to Mars.

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