Privatkonzert mit Wohnzimmer-Feeling

Aachen, was machst du nur? Da spielt im Hotel Europa eine der vielversprechendsten Bands seit langem – und du gehst einfach nicht hin! Das hast du verpasst:

Wenn Sängerin Lotti Sollevi irgendwo zwischen ihren drei Keyboards, dem Glockenspiel und dem Laptop steht, die ersten Töne anspielt, dann langsam mit elfenhaften Bewegungen sich dem Mikrofon nähert und ihren Mund leicht öffnet dann kommen keine Melodien daraus, es entsteigen ihr tongewordene Träume, die den Zuhörer einhüllen in eine ganz eigene Welt.

Plötzlich ist man nicht mehr in einem dunklen Keller, plötzlich steht man am Rande eines Schwedischen Fjords, blickt über das klare, stille Wasser in die Ferne wo die Berge verschmelzen und hört von dort eine engelshafte Stimme das ganze Tal erklingen.

Ungefähr so – nur noch unendlich schöner – hört es sich an wenn „Circus of the Spineless“, das Stockholmer Duo aus Berlin, spielt. Tja, und ihr wart nicht dabei! Okay, das stimmt nicht ganz. Eine Handvoll Gäste konnte ich zählen…

Aber davon die Stimmung trüben lassen? Auf keinen Fall! August Zachrisson begrüßt alle Anwesende gut gelaunt, als säße er nicht gerade inmitten seines Schlagzeug-Arrangements, sondern als stünde er auf der Bühne eines Festivals wie Rock am Ring.

In gemütlicher Runde lauschen wir feinstem Elektro-Experimental-Pop und den gehauchten Songs wie „Congratulations you’re a fool“ bis sogar vor der Bühne der Teppich ausgerollt wird, wir es uns darauf bequem machen und denken: Was für ein Privatkonzert mit echtem Wohnzimmer-Feeling.

Weitere Dinge zum Sehen und Hören findet ihr auf www.circusofthespineless.com

the unfortunate story of lotti knaak by circus of the spineless

Luna by circus of the spineless

Von Martin Knorr

Martin Knorr

Moin moin, Martin mein Name, begeistern meine Mission. Ich bin leidenschaftlicher Momente-Festhalter und immer auf der Suche nach dem Schönen. Meist bin ich nach innen lauter als nach außen und platze vor Ideen. Ich bin gleichzeitig perfektionistisch und blühe auf im Chaos. Ich bin ein Teilzeit-Scherzkeks – mit rumgetränkter Schokolade. Ich glaube an das Gute im Menschen und bin deshalb Down to Mars.

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